Hidden poems in books / black out poetry with art
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Hidden Poems in Books: “why judgements?”

Papierbuntstifte auf schwarzem Holz, mit dem das A&O Gedichte aus Büchernbemalt

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Den Weg auf den #satzsitz zurückgefunden …

… und ein verstecktes Gedicht noch dazu!
Doch first things first. Tatsächlich ist dies mein erster Blog-Beitrag in diesem Jahr. Lediglich meinen Neujahr-Podcast habe ich Anfang Januar hier abgeliefert. Und danach? Gemüüüüüütlichkeit! ;)

Lassen wir’s also ganz geschmeidig und gewohnt buchstabenbunt angehen. Habe gestern – Geburtstagsgeschenk bastelnd – mal wieder ein “verstecktes Gedicht” in einem Buch “gefunden”. Wie das geht, was hinter “black out poetry (with art)” steckt, habe ich euch vor einem Jahr in meinem ersten Beitrag dazu genauer aufgeführt. In einem Satz: Man schnappe sich eine Buchseite oder einen Zeitungsartikel und übermale alle Worte, die nicht zum NEUEN Gedicht gehören sollen. Im Grunde, dasselbe Prinzip, nach dem man Skulpturen aus Steinblöcken befreit, ihr kennt das.

Also, macht’s euch gemütlich zu meinem neusten Buchgedicht. Und vielleicht wollt ihr ja auch mal ein paar versteckte Gedichte in Gedrucktem enttarnen? Mich würd’s freuen (die zu sehen).

Vier Bilder, die zeigen, wie ein "Hidden Poem" im Buch "gefunden" wird

Close-ups: wie man ein verstecktes Gedicht enttarnt …

Hidden Poem Februar 2015: “Why judgements?”

why judgements?
new-found play of oldold stories
with newnew plays.

both souls together made
a magnificent soul.

she seemed to be in a soul race?
shesheshe – not so much so together.

the other, she sat in her heart, and
shesheshe believ’d and
dear soul grew!

the soul, she desired patience, she did.
thus, two souls forgot that thouhts cannot travel.
they require the vehicles of two souls.

Das fertige Hidden Poem zum Nachlesen und Nachfinden:

Orange Karte mit Sternenbemalte Buchseite und dem daneben geschriebenen Gedicht

Die aufgeklappte Karte mit dem fertigen “Hidden Poem” von das A&O


Orange gelbe Geburtstagskarte von das A&O mit Blumen und Gedicht

Hidden Poems in Books aka Black out Poetry with art. In diesem Fall “orange” statt schwarz ;)


Übrigens I: Die Buchseite stammt aus dem literaturwissenschaftlichen Buch “Paper Bodies: A Margaret Cavendish Reader”, das ich mal stark reduziert – und aus mir nicht mehr nachvollziehbaren Gründen – aus einem Bücherwühltisch aus der Uni gefischt habe. Nutze für die “Hidden Poems” stets solche aussortierte Bilder. Wobei … Seiten rausreißen … das muss man schon können ;) Alles für die Kunst, nicht oder? Übrigens II: beschenktes Geburtstagskind hat sich sehr gefreut und konnte etwas für sich herauslesen. Klar, das Gedicht hatte sich ja auch speziell für sie dort versteckt. Mit Kleber vom Kartenbasteln an den Händen und glücklich, das A&O

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1 Kommentare

  1. Boah, das sieht total schön aus – und klingt auch so! Und Seitenrausreißen ist tatsächlich eine Kunst. Eine ganz besondere ;)
    Ich bin ja von der Wörterfinderei mindestens ebenso begeistert wie du und meinem ersten Versuch sollten längst weitere folgen. Demnächst hoffentlich …
    Liebe Grüße
    Christiane

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